ENERGIE(GE)LADEN - Elisabeth Klösch
Eine Patenschaft übernehmen – was bedeutet das
Eine Patenschaft ist so viel mehr als eine finanzielle Unterstützung.
Sie bedeutet Verbindung, Vertrauen und Zukunft – und manchmal sogar ein Stück Familie.
Ich habe derzeit die schöne Aufgabe, 19 Kinder im Rahmen unseres Vereins UJAMAA zu begleiten. Kinder, denen Menschen wie du den Zugang zu guter Bildung ermöglichen – und damit die Chance auf ein besseres Leben.
Zu jedem einzelnen Kind pflege ich oder auch Lena eine persönliche, freundschaftliche Beziehung. Ich wünsche mir keine anonymen Patenschaften – sondern echte Freundschaften, die wachsen dürfen. Freundschaften, die gemeinsam an einem Ziel arbeiten: einer selbstbestimmten, würdevollen Zukunft für unsere Kinder.
Bei der Auswahl der Kinder verlasse ich mich auf mein Herz, meine Wahrnehmung – und darauf, dass es Familien sind, die sich Bildung sonst niemals leisten könnten.
Bildung in Tansania – warum deine Hilfe so viel bewirkt
In Tansania beginnt die Schulpflicht mit sechs Jahren. Der Unterricht an staatlichen Schulen findet auf Swahili statt – oft in überfüllten Klassen mit wenigen Lehrmitteln und kaum Perspektive.
Deshalb ermöglichen wir unseren Patenkindern den Besuch von privaten Internatsschulen, wo alle Fächer auf Englisch unterrichtet werden – mit guter Betreuung, kleineren Klassen und gezielter Vorbereitung auf Prüfungen.
Der Bildungsweg:
Primary School (Klasse 1–7)
Secondary School (O-Level) (Klasse 8–11) → Pflichtschulabschluss
A-Level (Klasse 12–13) → mit diesem Abschluss ist ein Universitätsstudium möglich
Studium
Wie viel kostet eine Patenschaft
Die jährlichen Kosten (inkl. Internat, Schulmaterial, Verpflegung und Betreuung):
Primary School: ab ca. € 800 / Jahr
Secondary School: ab ca. € 1.000 / Jahr
Universität: ab ca. 1.500 / Jahr (nur Schätzung)
Einmalige Grundausstattung bei Neueintritt: ca. € 250 (z. B. Uniform, Moskitonetz, Bettwäsche)
Taschengeld: € 50 / Jahr für persönliche Dinge
Bezahlt wird jeweils im Dezember oder Jänner, zum Beginn des neuen Schuljahres.
Wenn Lena oder ich selbst vor Ort bin, kümmern wir uns persönlich darum. Sollte das einmal nicht möglich sein, übernehmen unsere langjährigen Partner vor Ort die Abwicklung.
Deine Beiträge laufen über unser Vereinskonto mit Verwendungszweck – so ist alles transparent, nachvollziehbar und steuerlich absetzbar.
Was du erwarten darfst
Wenn du dich für eine Patenschaft entscheidest, wirst du Teil unserer UJAMAA-Familie. Du bekommst:
regelmäßige Berichte & Fotos von deinem Patenkind
die Möglichkeit, mitzureisen und dein Kind persönlich kennenzulernen
echte Verbindung – wenn du möchtest, auch Briefe, kleine Geschenke oder Kontakt über WhatsApp bekommen
Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das du mir und unserer Arbeit schenkst.
Es ist einfach berührend zu sehen, wie viel sich mit deiner Unterstützung verändern lässt.
Ich verspreche dir:
Jeder Euro wird zweckgebunden eingesetzt – für dein Patenkind.
Und mit Gottes Hilfe werde ich mich weiterhin persönlich und mit viel Herz um unsere Kinder kümmern – bis sie ihr Ziel erreicht haben.
Wenn du mehr darüber wissen möchtest. lass uns gerne unverbindlich miteinander reden >> KONTAKT
Herzlichst,
Elisabeth Klösch
(Vereinsgründerin UJAMAA)
Jedes Kind hat seine Geschichte
Lerne unsere Patenkinder kennen!
Klicke auf das Bild des jeweiligen Kindes und lass dich berühren - erfahre mehr über seine Geschichte und seinen Schulweg.
Victoria Margwe (Feber 2025)
Marina Aponary (Feber 2025)
Emanuel Paul (Feber 2025)
Sarah Melelo (August 2024)
Abduli Januwari (Jänner 2024)
Witness Markessy (Juli 2023)
Flora Gervas Mgata (Jänner 2023)
Catherine Swalehe (Jänner 2022)
Debora Kimambo (Feber 2020)
John Peter Mkwila (Jänner 2024)
Glory Tobias (Jänner 2022)
Rose Elipidius Boniface (Jänner 2022)
Joline Maleo (Jänner 2022)
Amina Ally Twaha (Feber 2020)
Devotha Simon (Feber 2020)
Deo Paul Simon (Feber 2020)
Didas George (Jänner 2019)
Catharine George (Jänner 2019)
Grayson Oscar Frigil (August 2019)
Upendo Julius (Jänner 2018)
Patenschaft: Marina Aponary
Paten: Elisabeth & Katharina Reiter-Maurer
Patenkind: Marina Anuldi, 20.06.2018
Schule: Nazarene Orogressi School
Schuljahr: 2025 / Standard 1
Liebe Elisabeth, liebe Kathi,
für gewöhnlich schreibe ich ein paar persönliche Zeilen an die neuen Paten – ein kleines Kennenlernen des Kindes. Bei euch war das diesmal anders. Denn: Ihr hattet eigentlich den Auftrag, ein Patenkind für mich zu finden. Gesagt – getan. Doch dann kam alles anders – und vor allem schöner.
Ihr habt Marina Anuldi selbst kennengelernt. Ihr habt den Vater getroffen. Und dann ganz spontan entschieden: „Dieses Mädchen möchten wir selbst unterstützen.“
Gefühlt, gesagt, getan. Und ich darf sagen: Einfach schön!
Als ich Marina in der Nazarene School besuchte, war sie bei unserer ersten Begegnung noch etwas schüchtern – ganz anders als in der Schule! Dort kam mir ein fröhliches, strahlendes Mädchen entgegen, das mich mit einer offenen Umarmung begrüßte. Man spürte sofort: Sie fühlt sich wohl.
Und mehr noch – in dieser Woche hat sie sich bereits mit unseren sechs anderen Patenkindern in der Schule angefreundet.
Ich erklärte den Kindern, dass sie – obwohl sie alle Familien haben – durch uns eine zweite Familie dazugewonnen haben.
Eine Familie, in der jeder für den anderen da ist.
Genau das ist unsere Vision – und das, was wir mit UJAMAA leben wollen.
Ich freue mich sehr, dass ihr jetzt Teil dieser Familie seid. Es berührt mich immer wieder, wie geführt – oder besser gesagt: zueinandergeführt – wir werden.
Für mich ist es ein Geschenk, all das tun zu dürfen. Und ich verspreche euch von Herzen:
Mit Gottes Hilfe werde ich weiterhin das Bestmögliche für Marina und all unsere Kinder tun.
Sie begleiten, besuchen und wachsen lassen – in Liebe, Bildung und Vertrauen.
Ich bin mir sicher, dass auch ihr eines Tages wieder dabei sein werdet, um eure Marina wiederzusehen.
Danke für diese schöne gemeinsame Reise, für die Begegnung –
und für alles, was noch kommen wird.
Von Herzen,
Elisabeth
Wolfsberg, am 12.03.2025


Patenschaft: Emanuel Paul
Paten: Familie Forsthuber Andrea
Patenkind: Emanuel Paul Mollel, 29.12.2012
Schule: Nazarene Orogressi School
Schuljahr: 2025 / Standard 6
Liebe Andrea, liebe Familie Forsthuber,
mit großer Freude darf ich euch heute euer Patenkind Emanuel Paul Mollel vorstellen.
Ein aufgeschlossener, freundlicher Junge, geboren am 29.12.2012 in Moshi – und einer dieser Menschen, bei denen man sofort spürt: Da schlummert so viel Potenzial.
Ich möchte euch von der ersten Begegnung erzählen, die mich tief berührt hat – und die der Anfang von etwas ganz Besonderem war.
Wie jedes Jahr besuchten wir im Jänner unsere Partnerschule in Kikavu – ein Ort, in dem die Menschen mit sehr wenig auskommen müssen. Die Schule ist staatlich, mit etwa 300 Kindern, und wird von uns im Rahmen des Vereins regelmäßig unterstützt.
Wir verteilten gerade T-Shirts an die Kinder, als mich mein Gefühl – oder vielleicht die Führung von oben – in ein bestimmtes Klassenzimmer lenkte.
Ein aufgeregtes, herzliches „Karibu Mama Elisabeth“ – willkommen, Mama Elisabeth – begrüßte mich dort. Ich war in der 6. Klasse gelandet.
Ich fragte nach den drei Klassenbesten – einer von ihnen war Emanuel.
Er strahlte. Irgendetwas an ihm war anders – ich bat ihn zu mir.
Er erzählte mir, ohne zu zögern, in sehr gutem Englisch: „Mein Englisch ist so gut, weil ich die ersten drei Jahre eine gute Schule besuchen durfte. Aber dann ist mein Vater gestorben. Meine Mutter hatte kein Geld mehr und schickte mich zu meiner Großmutter nach Kikavu.“
Seine Worte trafen mich tief. Ich wusste: Dieser Junge braucht eine neue Chance. Es folgten Gespräche – mit seinem Lehrer, seiner Großmutter, unserem Koordinator Father Josephat – und natürlich mit Emanuel selbst. Alles war klar:
Emanuel sollte wieder auf eine gute Schule gehen. Ich versprach ihm, ihn in einer Woche zu holen.
Und tatsächlich: Eine Woche später stand Emanuel in Moshi vor mir. Allein. Ohne Tasche. Ohne Schuhe. Nur in seiner alten Schuluniform.
Es war ein Moment, den ich nie vergessen werde.
Wir starteten in sein neues Leben:
Wir kauften alles, was man für den Schulstart braucht – von Matratze bis Zahnbürste. Fünf Stunden waren wir unterwegs, dann aßen wir gemeinsam, und ein Freund brachte uns zur Nazarene Primary School – seinem neuen Zuhause.
Dort stellte ich ihm unsere anderen Patenkinder vor – seine neue Familie.
Liebe Andrea, liebe Familie Forsthuber – das ist Emanuels Geschichte.
Eine Geschichte von Verlust, Hoffnung und einem neuen Anfang – möglich gemacht durch euch.
Ich danke euch von Herzen – für eure Unterstützung, für euer Vertrauen, und für die Bereitschaft, einem Kind nicht nur Bildung, sondern auch Zukunft zu schenken.
Vielleicht führt euch euer Weg eines Tages selbst nach Tansania.
Ich würde mich sehr freuen, euch mit Emanuel zusammenzubringen.
Mit ganz viel Dankbarkeit,
Elisabeth
Wolfsberg, am 12.03.2025
Patenschaft: Victoria Daman Margwe
Paten: Familie Raab Ulrike
Patenkind: Victoria Daman Margwe, Geburtsdatum noch offen
Schule: Msufini High School
Schuljahr: 2025 / Standard 1
Liebe Ulli, lieber Ferry,
gerne schreibe ich euch heute noch ein paar persönliche Zeilen zu eurem Patenkind Victoria.
Wie ihr wisst, habe ich sie bereits in ihrer neuen Schule besucht – und ich sage euch: Es war einer dieser Momente, die sich einfach nicht in Worte fassen lassen. Ein stiller, schöner Augenblick, der tief berührt.
Es war unser erstes Aufeinandertreffen – und Victoria hat mich mit ihrer offenen, warmen Art sofort eingenommen.
Aber was mich ganz besonders bewegt hat, war der Moment, in dem sie euren Brief in den Händen hielt. Ihr Englisch ist noch nicht sehr gut, doch sie hat sich mit so viel Hingabe bemüht, jedes einzelne Wort zu verstehen – sie las, fragte nach, las nochmal, und hat wirklich jede Hilfe angenommen.
Und dann euer Foto… Sie hat es nicht mehr aus der Hand gegeben.
Ich wünschte, ihr hättet sehen können, mit wie viel Liebe und Dankbarkeit sie euch in diesem Moment verbunden war.
Auch die Schule – die Msufini High School – hat mich überzeugt. Ich sprach mit dem Direktor und auch mit ihrem Lehrer, und wie so oft bat ich darum, Victoria besonders im Blick zu behalten. Manchmal gebe ich in solchen Fällen eine kleine Unterstützung mit – ein Zeichen dafür, dass wir hinter dem Kind stehen.
Doch dieses Mal war es anders:
„Wir fördern hier jedes Kind bestmöglich – das ist unsere Aufgabe!“
Und sie nahmen kein Geld an.
Diese Haltung hat mich berührt – und mich darin bestärkt, dass diese Schule genau der richtige Ort für Victoria ist.
Was die Erstausstattung betrifft – wie angekündigt, fallen beim Eintritt in eine neue Schule einmalig zusätzliche Kosten an: für Schuluniform, Matratze, Bücher, Hygieneartikel usw.
Und hier hat Sophia sich bereit erklärt, diese Kosten zu übernehmen – aus purer Dankbarkeit, dass ihr Victoria unterstützt.
Es ist wunderschön zu sehen, wie ein Netz aus Vertrauen, Hilfe und Verbundenheit entsteht.
Zum Schluss möchte ich euch noch etwas sagen:
Danke.
Danke, dass ihr mir euer Vertrauen schenkt, obwohl wir uns (noch) nicht persönlich kennen.
Es ist nicht selbstverständlich – und doch ein so großes Geschenk.
Vielleicht sehen wir uns ja eines Tages – oder reisen sogar gemeinsam nach Tansania. Ich würde mich sehr freuen.
Von Herzen,
Elisabeth
Wolfsberg, am 06.03.2025


Patenschaft: Sarah Melelo
Paten: Familie Bodecker Annette & Jörg
Patenkind: Sarah Melelo
Schule: St. Ursula Sekundarschule 1
Schuljahr: 2023/24
Liebe Annette, lieber Jörg,
wie ich euch schon berichtet habe, verlief der Besuch bei Sarah in ihrer neuen Schule äußerst positiv.
Es war ein sehr emotionales Wiedersehen – sie umarmte mich stürmisch, voller Freude und ganz ohne Scheu. Von der Schüchternheit, die sie früher gezeigt hatte, war nichts mehr zu spüren. Sie strahlte über das ganze Gesicht!
Besonders beeindruckt hat mich, wie sehr sich ihr Englisch verbessert hat – in so kurzer Zeit!
Die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus, und man spürt: Da wächst gerade jemand über sich hinaus.
Natürlich ist noch nicht alles ganz leicht. Die Umstellung der Lebensumstände, besonders beim Essen, hat Sarah anfangs zu schaffen gemacht.
Sie bekam Magenprobleme, und gemeinsam mit Happy fuhren wir mit ihr zum Arzt. Eine Blutuntersuchung ergab eine Infektion, und sie erhielt Ibuprofen und Antibiotika, die wir sofort für sie holten.
Bereits beim gemeinsamen Mittagessen nahm sie die erste Dosis – und ich bin zuversichtlich, dass es ihr bald wieder gut geht.
Davon abgesehen hatte ich den Eindruck, dass sie sich gut eingelebt hat.
Sarah erzählte mir, dass sie schon Freundschaften geschlossen hat, und auch der Unterricht macht ihr Freude. In einem kurzen Gespräch mit einem ihrer Lehrer wurde mir bestätigt, dass sie motiviert und wissbegierig mitarbeitet.
Liebe Annette, lieber Jörg – ich möchte mich bei euch bedanken.
Für euer Vertrauen in mich, in unseren Verein und vor allem für eure Entscheidung, Sarah zu unterstützen.
Eure Reise nach Tansania, euer Besuch bei Sarah und ihrer Familie im Massai-Dorf – das alles waren unvergessliche, berührende Momente, die wir gemeinsam teilen durften. Ich bin mir sicher: Diese Verbindung wird bleiben.
Asante sana – von Herzen danke für eure Großzügigkeit, euer offenes Herz und für alles, was ihr möglich macht.
Vielleicht sehen wir uns bald wieder – in Österreich oder in Tansania.
Mit großer Dankbarkeit,
Lena
Villach, Jänner 2024






Patenschaft: John Peter Mkwila
Patin: Frau Mathilde Oitzinger
Patenkind: John Peter Mkwila
Geboren: 27.09.2010 in Moshi
Schule: Jimbo Katoliki Moshi Secondary School
Liebe Mathilde,
vor einiger Zeit hast du mir angeboten, eine Patenschaft zu übernehmen – und nun ist es so weit.
Als ich Johni das erste Mal gesehen habe, kam mir sofort der Gedanke an dich. Es war einer dieser besonderen Momente, in denen man einfach spürt: Das passt. Ich bin überzeugt, dass ihr beide gut zueinander passt.
Lass mich dir ein wenig mehr über Johni erzählen.
John Peter Mkwila wurde am 27. September 2010 in Moshi geboren. Mein erstes Gespräch galt seiner Mutter – einer bemerkenswert starken Frau. Sie ist alleinerziehend und sorgt alleine für ihre drei Kinder. Ihren Lebensunterhalt verdient sie, wie viele Frauen hier, mit dem Verkauf von Mandasis auf der Straße. Trotz aller Herausforderungen setzt sie alles daran, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen.
Um sie zu unterstützen, habe ich sie eingeladen, für unsere Reisegruppe Mandasis zuzubereiten. An diesem Tag begleitete sie Johni – und genau da begann seine Geschichte mit uns.
Schon in diesem ersten Gespräch mit den beiden war mir klar: Ich möchte Johni begleiten. Ich möchte ihm durch eine Patenschaft neue Möglichkeiten eröffnen – und gleichzeitig seiner Mutter helfen, ihr Leben ein wenig zu erleichtern.
Unser Gespräch war unglaublich ehrlich, offen und von gegenseitigem Respekt getragen. Es hat uns alle tief berührt. Und Johni – er strahlte über das ganze Gesicht!
Es war, als würde er spüren, dass sich gerade etwas verändert.
Liebe Mathilde, ich danke dir von Herzen für deine Bereitschaft, genau diesen Weg mit uns zu gehen.
Ich freue mich so sehr, Johni in unserer Ujamaa-Familie willkommen zu heißen – und ich weiß: Diese Patenschaft wird vieles bewirken.
Vielleicht führt dich dein Weg ja eines Tages nach Tansania.
Ein persönliches Kennenlernen mit Johni würde ihn sicher unendlich freuen – und dich genauso.
Mit großer Dankbarkeit,
Elisabeth
Wolfsberg, Jänner 2024




Patenschaft: Abduli Jabar Januwari
Patin: Fam Tanja Eigner-Grassmugg
Patenkind: Abduli Jabar Januwari
Geboren: 15.03.2019
Schule: Nazarene Primary School
Schuljahr: 2024 / Standard 1
Liebe Tanja,
in diesem Brief freue ich mich, dir dein Patenkind Abduli vorstellen zu dürfen.
Abduli stammt ursprünglich aus einer traditionellen Maasai-Familie in Kondoa. Wie so oft ist der Vater verschwunden, und in den ersten Jahren lebte er allein mit seiner Mutter. Ab dem dritten Lebensjahr wurde er zu seiner etwa 20 Jahre älteren Schwester nach Moshi gebracht. Dort lernte ich ihn vor einem Jahr kennen.
Die Schwester lebt mit ihrem Mann und ihrer zwei Jahre alten Tochter in einem etwa 15 Quadratmeter großen Haus ohne Fenster und mit minimalem Standard. Trotz der bescheidenen Verhältnisse sind sie glücklich, dort wohnen zu dürfen. Sie arbeiten vor Ort für ihre Hausherren als „Watchmen“ und kümmern sich um den Garten.
Bereits im vergangenen Jahr hatte ich den kleinen Abduli im Blick, um ihn als Patenkind zu unterstützen. Leider traf ich ihn in diesem Jahr nicht mehr an. Seiner Schwester ist es nicht möglich, die Schulgebühren zu bezahlen. Man erklärte mir, dass er aus diesem Grund zu seiner Mutter zurückgeschickt wurde, um dort Ziegen zu hüten und ohne teure Schulausbildung aufzuwachsen.
Nach intensiven Diskussionen, Erklärungen und Gesprächen über meine Idee, Abduli zu unterstützen, stimmten alle Beteiligten zu.
Bei Abduli dachte ich dabei an dich und deinen Wunsch, ein Patenkind in Tansania zu übernehmen. Ich bin sicher, dass du ihn ins Herz schließen wirst. Dank deiner Unterstützung besucht Abduli gemeinsam mit einigen unserer anderen Patenkinder die Nazarene Primary School in Moshi – eine Privatschule mit Internat, die Englischunterricht anbietet.
Er ist dort sehr glücklich!
Ich hoffe, dass du Abduli bald persönlich kennenlernen kannst.
Liebe Tanja, im Namen von Abduli, seiner Familie und unserem Verein UJAMAA möchte ich mich herzlich bei dir bedanken. Danke für dein Vertrauen in unser Handeln, deine großartige Unterstützung für Abduli und die Freundschaft!
Ganz liebe Grüße an dich,
Elisabeth
📍 Wolfsberg, Jänner 2024




Patenschaft: Witness Evanle Markessy
Pate: Herr Claudio Keil
Patenkind: Witness Evanle Markessy
Geboren: 31.08.2014
Schule: Nazarene Primary School
Lieber Claudio,
vor einiger Zeit hast du mir erzählt, dass du gerne ein Patenkind in Tansania unterstützen möchtest – und nun ist es so weit.
Als ich Witness wieder einmal besuchte, kam mir sofort der Gedanke an dich. Es war einer dieser besonderen Momente, in denen man einfach spürt: Das passt. Ich bin überzeugt, dass ihr beide gut zueinander passt.
Lass mich dir ein wenig mehr über Witness erzählen.
Witness lebt mit ihren Großeltern am Fuße des Kilimanjaros – im Elternhaus eines Freundes, den ich schon einige Male besucht habe. Die Familie lebt sehr einfach, herzlich und bestreitet ihren Lebensunterhalt durch eine kleine Landwirtschaft.
Ich habe Witness vor etwa zwei Jahren kennengelernt. Ihre Mutter gab sie zu den Großeltern, den Eltern des Vaters. Leider ist es in Tansania nicht ungewöhnlich, dass Kinder auf diese Weise von ihren Eltern getrennt werden. Die Großeltern ziehen so bereits zwei Enkelkinder groß.
Bei meinem letzten Besuch erzählten sie mir, dass Witness im Jänner in die Schule kommen sollte. Sie war für eine staatliche Schule angemeldet – die einzige Option, die sich die Familie leisten konnte.
In diesem Moment dachte ich an dich und deinen Wunsch, eine Patenschaft zu übernehmen.
Dank deiner Unterstützung besucht Witness nun gemeinsam mit einigen unserer anderen Patenkinder die Nazarene Primary School in Moshi – eine sehr gute Privatschule mit englischem Unterricht und Internatsbetrieb. Sie ist dort sehr glücklich und fühlt sich gut aufgehoben.
Lieber Claudio, ich danke dir von Herzen für dein Vertrauen, deine große Unterstützung und deine Freundschaft. Im Namen von Witness, ihrer Familie und unserem Verein UJAMAA – danke, dass du diesen Weg mit uns gehst.
Vielleicht führt dich dein Weg ja eines Tages nach Tansania. Ein persönliches Kennenlernen würde Witness sicher unendlich freuen – und dich genauso.
Mit großer Dankbarkeit,
Elisabeth
Wolfsberg, Juli 2023
Patenschaft: Flora Gervas Mgata
Patin: Frau Monika Sibitz
Patenkind: Flora Gervas Mgata
Geboren: 19.11.2012
Schuljahr: 2024
Liebe Monika,
im Jänner 2022 lernte ich Flora zum ersten Mal kennen – ein sehr schüchternes Mädchen, das kaum den Blick hob. Unsere Patenkinder teilten mit ihr die mitgebrachten Süßigkeiten, und ich beobachtete nur. Doch bald folgte der Impuls, mich über sie zu erkundigen.
Flora ist das zweite von drei Kindern. Ihr Vater wusste, dass es für gewöhnliche Pflichtschulabgänger kaum Zukunftschancen gibt. Er wollte, dass Flora eine bessere Perspektive erhält als ihre ältere Schwester. Mit Hilfe von Freunden ermöglichte er ihr den Wechsel aus einer Government-Pflichtschule in eine Privatschule – und das in der 5. Klasse, ohne vorherige Englischkenntnisse.
Mich berührte diese Geschichte. Ich hatte das Gefühl, der Familie helfen zu wollen, wollte jedoch erst abwarten und sie näher kennenlernen. Im Jänner 2023 fragte ich nach Floras schulischen Leistungen. Sie lagen im Durchschnitt – was ich für diesen gravierenden Wechsel beeindruckend fand.
Ich besuchte die Familie zu Hause. Sie leben sehr einfach. Mir wurde Tee serviert, und mit Hilfe eines Freundes unterhielten wir uns ein wenig. Der Vater verdient seinen Lebensunterhalt als Boda-Fahrer – gerade genug, um über die Runden zu kommen. Wie viele andere Familien lebt auch diese am Existenzminimum. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Sie investieren, so gut es geht, in die Zukunft ihrer Kinder.
Flora war auch bei diesem Treffen zurückhaltend und etwas ängstlich. Doch zwei Tage später änderte sich alles:
Zu Silvester feierte ich mit all unseren Patenkindern – ein besonderer Jahreswechsel. Wir kauften gemeinsam Schuhe, aßen gut, lachten, redeten und spürten viel Freude und Verbundenheit. Durch die Gemeinschaft der Kinder, die Art, wie wir miteinander umgehen, und unser gelebtes Familiengefühl gewann Flora Vertrauen.
Am Abend verabschiedete sich ein fröhliches Mädchen, das am liebsten geblieben wäre. Ich erklärte ihr, dass sie durch dich, liebe Monika, nun eine zweite Familie hat und wir immer wieder kommen werden. Sie versprach mir, gut zu lernen – und ich glaube fest daran, dass deine Entscheidung für Flora richtig ist.
Im Namen von Flora, ihrer Familie und unserem Verein Ujamaa danke ich dir von Herzen für deine Unterstützung und dein Vertrauen.
Wolfsberg, Jänner 2023
Patenschaft: Catherine Swalehe Mushi
Patin: Frau Katja Pausch
Patenkind: Catherine Swalehe Mushi
Meine Geschichte zu Catherine – Gesandt, gesegnet und geführt…
Mit diesen Worten möchte ich diese für mich unglaublich berührende Geschichte über Catherine einleiten.
Es war einer der Tage an unserer Schule in Kikavu, die wir seit Jahren über unseren Verein Ujamaa unterstützen.
Ein Mädchen, ein kleines zierliches Wesen, klammerte sich an mich. Anfangs dachte ich mir nicht viel dabei – doch je länger sie ihre Arme um mich schlang, desto mehr breitete sich ein starkes, tiefes Gefühl in mir aus.
Schließlich erkundigte ich mich bei einem Lehrer nach ihr. Er erklärte mir, dass beide Eltern verstorben sind und Catherine bei ihrer Großmutter lebt – und dass sie wohl deshalb so an mir hing.
Mir lief ein Schauer über den Rücken. Das Gefühl, diesem Mädchen helfen zu wollen, ließ mich nicht mehr los.
Ich fragte den Lehrer, ob Catherine fähig wäre, eine gute Schule – vielleicht sogar ein Internat – zu besuchen. Seine Antwort war klar: „Ja.“
Dieses Ja löste auch in mir ein klares Ja aus. Ohne zu zögern, bat ich ihn: „Können Sie mich zur Großmutter bringen?“
Wir machten uns auf den Weg durch das karge Gebiet in Kikavu. Angekommen, traute ich meinen Augen nicht:
Es war genau jenes Haus, dem ich bei meiner allerersten Reise ein neues Dach gegeben hatte. Mit Tränen in den Augen setzte ich mich zu der Großmutter.
Der Lehrer übersetzte meine Worte, und ich fragte, ob sie einverstanden wäre, Catherine in eine gute Schule zu geben.
Ihre Antwort kam voller Dankbarkeit: „Asante Sana, Mungu abariki“ – Danke, Gott schütze dich.
Damit war die Entscheidung gefallen: Catherine sollte in eine Schule mit guter Ausbildung und echten Zukunftschancen wechseln.
Wie ich das finanzieren sollte, wusste ich in diesem Moment noch nicht – aber ich hatte Vertrauen.
Nur zwei Tage später erreichte mich deine E-Mail, liebe Katja:
„Ich bin bereit, ich würde wirklich gerne ein Patenkind übernehmen.“
Ja, eine Geschichte wie diese ist für mich ein Zeichen – ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Sie lässt mich vertrauen: ins Leben, in alles, was geschieht, und in die Menschen, die uns begegnen.
Liebe Katja, ich danke dir von Herzen für deine Bereitschaft und dein Vertrauen.
Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam für Catherine eine gute Zukunft schaffen – voller Freude, Glück und Zuversicht, und dass sie in unserer Obhut ein gutes Leben führen wird.
Ich wünsche es nicht nur – ich vertraue darauf.
Danke für alles!
Wolfsberg, Jänner 2022




Patenschaft: Debora Ezekiel Kimambo
Pate: Herr Mag. Niedersüß Georg:
Nazarene Primary School
Zu Debora:
Debora ist ein 7-jähriges Mädchen, das ich durch eine befreundete Familie kennenlernen durfte.
Ihre Mutter ist sehr krank – sie leidet an Epilepsie und ist dadurch auch geistig beeinträchtigt. Gemeinsam mit der Großmutter leben sie unter einem Dach.
Kurz möchte ich meine Eindrücke schildern, als ich die Familie besuchte:
Ein paar Kilometer von Moshi entfernt bogen wir in eine Straße ein, in der sichtlich ärmere Menschen wohnen. Auf halbem Weg kamen uns die Großmutter und Debora entgegen. Sie strahlte über das ganze Gesicht und freute sich sehr über meinen Besuch. Das Mädchen nahm mich an der Hand und führte mich zu ihrem Zuhause.
Dort erwartete mich Armut pur: ein etwa 15 qm großer, finsterer Raum mit zwei Betten und einem Sessel. Die Großmutter bat mich, am Bett Platz zu nehmen. Wir besprachen den Plan, Debora zu unterstützen – um ihr, letztlich durch Ihre Hilfe, eine gute Schulbildung, Unterkunft und auch regelmäßiges Essen zu ermöglichen.
Debora zeigte mir ihre Schulhefte der ersten Klasse. Aufgrund ihrer noch sehr schwachen Englischkenntnisse beschlossen wir, die erste Klasse zu wiederholen. In den kostenlosen staatlichen Grundschulen wird der Unterricht in Swahili durchgeführt – meist sehr dürftig.
An privaten Grundschulen, so auch an Deboras neuer Schule, findet der Unterricht aller Fächer auf Englisch statt. Dort werden die Kinder bestmöglich auf die Abschlussprüfungen und die weiterführende Schule vorbereitet.
Seit Februar 2020 besucht Debora die Nazarene Primary School. Auch mein Patenkind Upendo geht auf dieselbe Schule – und jedes Jahr freue ich mich über ihre Fortschritte.
Mit dieser Patenschaft ermöglichen Sie, sehr geehrter Herr Mag. Niedersüß, einem Mädchen, sich zu entwickeln und so auch einen Weg aus der Armut zu finden. Wohl einer der wenigen Wege – und mit Gottes Hilfe wird sie es schaffen!
Es ist für mich etwas Besonderes, so viel Vertrauen von Menschen wie Ihnen zu bekommen. Es ist schön zu sehen, wie sich alles entwickelt, und ich möchte Ihnen eines versprechen:
Ich werde Ihr Vertrauen schätzen, und jeder einzelne Euro wird zweckgebunden für Debora verwendet. Mit Gottes Hilfe möchte ich mich weiterhin persönlich um all unsere Kinder kümmern, bis sie ihr Ziel erreicht haben.
Herzlichen Dank!
Elisabeth Klösch
(Feber 2020)


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